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brustkrebs

Brustkrebs und Genetik


Wie häufig sind Tumore erblich bedingt?
Nur fünf bis zehn Prozent aller Brustkrebsfälle gehen auf erbliche und damit vererbbare Mutationen zurück.

Kann auch ich genetisch belastet sein?
Wichtig ist, dass die Erkrankungen eine familiäre Linie betreffen (z.B. väterlicherseits oder mütterlicherseits) und dass Verwandte ersten (Eltern, Großeltern, Kinder) und/oder zweiten Grades (Geschwister, Tanten, Onkel) erkrankt sind.
Wenn folgende Faktoren in der Familie vorkommen, sollte man eine genetische Beratung durchführen lassen:

  • Zwei Frauen mit Brustkrebs, davon eine Erkrankung vor dem 50. Lebensjahr
  • Eine Frau mit Brustkrebs und eine Frau mit Eierstockkrebs
  • Zwei Frauen mit Eierstockkrebs
  • Ein Mann mit Brustkrebs
  • Eine Frau mit Brustkrebs vor dem 35. Lebensjahr
  • Eine Frau mit beidseitigem Brustkrebs, wobei die Ersterkrankung vor dem 50. Lebensjahr auftrat
  • Drei Frauen mit Brustkrebs, unabhängig vom Alter
  • Eine Frau mit Brustkrebs und Eierstockkrebs
     

Wann wird ein BRCA-Test gemacht?
Wenn eine Frau auf der Basis eines erstellten Stammbaumes aus einer Risikofamilie stammt, kann per Blutabnahme untersucht werden, ob sie die Gen-Mutation tatsächlich in sich trägt.
Vor dem Gen- Test erfolgt eine umfassende Beratung über die Vor- und Nachteile einer Testung. Jede Frau entscheidet für sich selbst, ob sie den Test wirklich durchführen will.

Wenn das Ergebnis positiv ist….
Dann ist vor allem eine intensivierte Brustkrebs-Früherkennung angezeigt (Magnetresonanzuntersuchung etc.)..

Je früher ein Brustkrebs erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Derzeit liegt das 5 Jahresüberleben bei ca. 80 %. Etwa jede vierte Trägerin eines Risiko- Gens entschließt sich zu einer vorbeugenden Entfernung des Brustgewebes.

Wo gibt es Informationen und Beratung?
www.brca.netzwerk.de
www.oeggg.at/fileadmin/user.../2011_11_10_Leitlinie_BRCA_Final.pdf
www.medunigraz.at/humangenetik